MATTHIAS KOZIOROWSKI

 TENOR

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Matthias Koziorowski stammt aus Essen, wo er an der Folkwang Universität der Künste bei Prof. KS Wolfgang Millgramm studierte. Seine musikalische Ausbildung konnte er ferner durch Meisterkursbesuche u. a. bei Helen Donath, Janet Williams, Olaf Bär, Anja Harteros und Andreas Homoki komplettieren.

Der junge Tenor sammelte bereits im jugendlichen Alter zahlreiche Bühnenerfahrungen als (Kinder)Chorsänger am Aaltotheater Essen. Im Sommer 2005 wirkte er bei den Weikersheimer Opernfestspielen der Jeunesses Musicales, sowie beim „Festival Castell de Peralada“ mit (Chor in La Traviata). Darüber hinaus trat er mit dem Chorwerk Ruhr im Rahmen der Ruhrtriennale in den Willy Decker Produktionen „Moses und Aaron“ sowie „Tristan und Isolde“ auf und wirkte als Choraushilfe beim Rundfunkchor des WDR sowie am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und den Opernhäusern Dortmund, Mannheim, Oldenburg und Bremen.

Matthias Koziorowski ist dem Aaltotheater Essen besonders verbunden. Neben zahlreichen Chorverpflichtungen trat er hier zunehmend als Gesangssolist in Erscheinung. So war und ist er u. a. als Hexe in „Hänsel ohne Hexe“, Prinz in „Dornröschen“ (beides nach E. Humperdinck) und als Tamino in „Die Zaubertröte“ (nach W. A. Mozart) zu erleben. Durch sein Engagement in Essen sammelte er weit reichende Theatererfahrung in der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Dietrich Hilsdorf, Nikolaus Lehnhoff, Hans Neuenfels, Michael Schulz, Barrie Kosky, Tilman Knabe, Peter Konwitschny und Johannes Schaaf. Ferner sang er unter dem Dirigat u.a. von Stefan Soltesz, Lorin Maazel, James Levine, Alessandro de Marchi, Axel Kober und Pablo Heras-Casado.

Im Sommer 2013 war er Preisträger der Kammeroper Schloss Rheinsberg und sang bei den dortigen Opernfestspielen Andrès, Cochenille, Pitichinaccio und Frantz in „Hoffmanns Erzählungen“ (J. Offenbach). In der Saison 2013/2014 war Matthias Koziorowski zudem als Mitglied des jungen Ensembles am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen engagiert und gastierte am Theater Kiel (Orpheus i. d. Unterwelt, Ariadne a. Naxos) sowie weiterhin am Aaltotheater Essen (Rumpelstilzchen, Zauberflöte für Kinder). In Gelsenkirchen übernahm er in dieser Zeit unter anderem Partien in „Das Land des Lächelns“, „Pique Dame“, „Anatevka“ und „On the town“. In naher Vergangenheit sang er außerdem Monostatos („Die Zauberflöte“) am Theater Hagen und Graf Danilo („Die lustige Witwe“), Remendado (Carmen), sowie den Tanzmeister (Ariadne a. Naxos) in Eigenproduktionen der Folkwang Universität Essen. Matthias Koziorowski ist ebenso im Konzertbereich aktiv (u.a. Schuberts „Lazarus“, Händels „Messias“ und Mozarts Requiem) und gibt regelmäßig Operettenkonzerte mit dem „Trio Operettös“.

In der Saison 2014/2015 kehrt er als Fatty (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny) und Hans Scholl (Die weiße Rose) zurück nach Kiel, singt den Prinzen in Dornröschen am Aaltotheater Essen und debütiert als Solist in Beethovens 9ter Sinfonie im Konzerthaus Dortmund. Ferner wird Herr Koziorowski in Mozarts Requiem und dem Oratoire de Noel von Saint-Saens zu erleben sein und außerdem seine Debüts als Eisenstein
(Fledermaus) und Caramello (Eine Nacht in Venedig) in konzertanten Aufführungen geben. Neben dem Chor- und Sologesang wirkt Matthias Koziorowski auch administrativ am Aaltotheater Essen. Seit 2007 leitet er hier die Statisterie und übernimmt diverse organisatorische Arbeiten (Tag d. offenen Tür / Theaterfest u.v.m.). Ferner war er als Regieassistent für Dietrich Hilsdorf und Barrie Kosky tätig und gehört seit 2009 der theaterpädagogischen Abteilung als freier Mitarbeiter an. Als solcher leitet er Gästeführungen sowie Opernworkshops mit Kindern und bereitet schülergerechte Stückeinführungen und Schultheaterprojekte vor. In Naher Vergangenheit konzipierte er außerdem eigene Kinderkonzerte und Theaterprojekte, die er dann auch moderierte.

Oper/Operette

 -L.Bernstein; On the town - Matrose
- L. Bernstein; West Side Story - Tony
- J. Bock; Anatevka - russischer Sänger
- L. v. Beethoven; Fidelio - 1. Gefangener
- G. Bizet; Carmen - Remendado
- B. Britten; Albert Herring - Mr. Upfold *
- G. Gershwin; Porgy and Bess - Sportin’ Life
- E. Humperdinck; Dornröschen - Prinz
- E. Humperdinck; Hänsel und Gretel - Hexe
- E. Humperdinck; Schneewittchen - Prinz
- E. Kálmán; Die Csárdásfürstin - Edwin & Boni
- F. Lehár; Das Land des Lächelns - Ein Obereunuch & Onkel Chang 3
- F. Lehár; Die Lustige Witwe - Danilo
- B. Martinu; The Greek Passion - Ladas
- W. A. Mozart; Bastien und Bastienne - Bastien
- W. A. Mozart; Die Entführung a. d. Serail - Pedrillo*
- W. A. Mozart; Don Giovanni - Don Ottavio (in Auszügen)
- W. A. Mozart; Die Zauberflöte - Monostatos & 1. Geharnischter & Tamino (in
Auszügen)
- J. Offenbach; Hoffmanns Erzählungen - Andrès & Cochenille & Pitichinaccio & Frantz
- F. Poulenc; Dialogues des Carmélites - Chevalier de la Force *
- J. Strauss ; Eine Nacht in Venedig - Caramello
- J. Strauss; Die Fledermaus - Alfred & Eisenstein
- R. Strauss; Ariadne auf Naxos - Offizier & Tanzmeister & Scaramuccio
- R. Strauss; Die ägyptische Helena - Da Ud
- R. Strauss; Der Rosenkavalier – italienischer Sänger & Tierhändler
- P. I. Tschaikowsky; Pique Dame - Die Gouvernante
- G. Verdi ; Aida - Un Messagiero
- R. Wagner; Der fliegende Holländer - Steuermann*
- R. Wagner; Das Rheingold - Loge (in Auszügen)
- R. Wagner; Die Walküre - Siegmund (in Auszügen)
- K. Weill; Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny - Fatty
- U. Zimmermann; Die weiße Rose - Hans Scholl

Konzert:

- L. v. Beethoven; Chorfantasie
- L. v. Beethoven; C-Dur Messe
- L. v. Beethoven; Sinfonie Nr. 9
- A. Bruckner; Te Deum
- A. Dvorak; Harmoniemesse
- A. Dvorak; Requiem
- J. Haydn; Die Schöpfung
- G. F. Händel; Messias
- L. S. Meinardus; König Salomo
- F. Mendelssohn-Bartholdy; Elias
- F. Mendelssohn-Bartholdy; Lobgesang
- W. A. Mozart; Requiem
- W. A. Mozart; Vesperae solemnes de confessore
- C. Saint-Saëns; Oratoire de Noël
- F. Schubert; Lazarus (Partie des Nathanael)

*= Partie studiert

Presse
 
„Als einer der Stars des Abends tat sich Matthias Koziorowski hervor, der Richard Wagners Arie "Winterstürme wichen dem Wonnemond" aus der Oper "Die Walküre" stimmgewaltig sowie als Abschluss des Konzerts Franz Lehárs Ohrwurm "Dein ist mein ganzes Herz" mit Schmelz und Schmalz zum Klingen brachte."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17.04.2012 / Operngala der Folkwang UdK Essen
 
"Matthias Koziorowski ist ein genre-gerechter Danilo, der mit flexiblem Tenor seine Besuche bei Maxim´s glaubhaft singt."
www.opernnetz.de, 21.12.2011 / „Die lustige Witwe“ an der Folkwang UdK Essen
 
„Als Danilo kann Matthias Koziorowski mit heldisch, kraftvoller Stimme auftrumpfen und ist ebenso zu feinen Pianonuancierungen fähig."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 15.12.2011 / „Die lustige Witwe“ an der Folkwang UdK Essen
 
„[...] auch Matthias Koziorowski als Tamino passt spielerisch und stimmlich bestens in dieses muntere Stück[...]"
www.opernnetz.de, 16.01.2013 / „Die Zaubertröte“ Aaltotheater Essen
 
„Wie er als Diener Franz den Herren rauskehrt, als Cochenille arrogant über die Bühne schwänzelt und als Pitichinaccio furchterregende Grimassen schneidet, hat große Klasse."
Tagesspiegel, 06.08.2013 / „Hoffmanns Erzählungen“ Kammeroper Schloss Rheinsberg
 
„Bei den weiteren Solosängern und –sängerinnen war der Tenor Matthias Koziorowski hervorzuheben. Er modulierte seine kraftvolle Stimme sehr fein und setzte sich auch gegen die Klangfülle des Orchesters mühelos durch.“
Neue Ruhr Zeitung, 02.10.2014 / „König Salomo“ Willibordidom Wesel
 
„Bei den Männern stach besonders Tenor Matthias Koziorowski hervor, der mit einer bemerkenswerten Intensität die Arien und Rezitative des König Salomo sang“
Rheinische Post, 15.10.2013 / „König Salomo“ Kulturforum Moers

 


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ytbtn  Matthias Koziorowski mit Ekhof-Preis ausgezeichnet (Live-Interview im NDR)